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22.06.2018

Tolerantes Brandenburg machte Halt am Schloss Doberlug

Peter Hans begrüßte Tour-Mobil und deren Besatzung im Landkreis Elbe-Elster
Peter Hans (4.v.r.), Vorsitzender des Kreispräventionsrates, sowie Udo Schneidereit (5.v.r.), Mitglied des Kreispräventionsrates, begrüßten die Tourmitglieder vor dem Schloss Doberlug.

Seit 1998 setzt sich Tolerantes Brandenburg für die Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft und die Bekämpfung von Gewalt und Fremdenfeindlichkeit ein. Zum 20-jährigen Jubiläum fährt ein Team von sechs Jugendlichen zwei Wochen lang mit einem Tour-Mobil durch Brandenburg und besucht Orte, die das Wirken des Vereins prägen. Zwei Tage vor dem Abschluss der Tour in Cottbus machte das Team um Tourkoordinatorin Jennifer Wendt Station im Landkreis Elbe-Elster. Peter Hans, Vorsitzender des Kreispräventionsrates, sowie Udo Schneidereit, Mitglied des Kreispräventionsrates, begrüßten die Tourmitglieder vor dem Schloss Doberlug. „Menschen in ganz Deutschland engagieren sich jeden Tag gegen Extremismus und für eine vielfältige Demokratie. Gerade in Zeiten, in denen Populismus und Hetze um sich greifen, müssen wir diesen Menschen auch bei uns vor Ort den Rücken stärken. Das Tolerante Brandenburg hat dazu in den vergangenen zwei Jahrzehnten einen wirkungsvollen Beitrag mit vielen Partnern geleistet. Das verdient Anerkennung“, sagte Peter Hans.
Der Innenhof des Schlosses Doberlug war Ausgangspunkt einer kurzen Führung durch die aktuellen Ausstellungen des Museums »Schloss Doberlug« für die Tourmitglieder der Initiative Tolerantes Brandenburg.

Die Leiterin des Museumsverbundes Elbe-Elster, Babette Weber, nahm die kleine Gruppe dann mit auf eine kurze Führung durch die verschiedenen Ausstellungen im Museum Schloss Doberlug („Paralleldörfer – Leben in zwei Schönborns“, „Dalí in Doberlug. Der Künstler als Illustrator“ und „Doberlug und das sächsische Brandenburg“).

Das „Tolerante Brandenburg" wurde 1998 von der Landesregierung als Handlungskonzept gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit ins Leben gerufen. Hintergrund waren vor allem die Ende der 90er Jahre hohen Zahlen von rechtsextremistischen Übergriffen in Brandenburg. 2005 wurde das Handlungskonzept aktualisiert und stärker auf die Förderung einer starken und lebendigen Demokratie ausgerichtet. Mit seinem landesweiten Beratungsnetzwerk und dem Kooperations-Partnernetzwerk ist es heute ein wichtiger Bestandteil der Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft.

In der Sonderausstellung »Paralleldörfer - Leben in zwei Schönborns« trugen sich die Tourmitglieder der Initiative Tolerantes Brandenburg ins Gästebuch ein.

Der gesamte Tourplan findet sich unter www.b-team-tour.de/tour-2018. Dort berichten die Teammitglieder auch über ihre Erfahrungen und Erlebnisse.

Organisiert wird die Tour vom Verein Kumulus in Kooperation mit der Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg"/ Bündnis für Brandenburg (www.tolerantes.brandenburg.de, www.buendnis-fuer-brandenburg.de).

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