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21.05.2019

Katastrophenschutzvorsorge: Von Technikschau bis Erfahrungsaustausch

Landrat, Verwaltungsspitze und Mitglieder des Verwaltungsstabes informierten sich beim Fahrzeugappell auf dem Gelände des FTZ in Herzberg über Einsatztechnik

Am Stand des Technischen Hilfswerkes, Ortsverband Herzberg, informierten Florian Schönherr und Ingo Ritter über die letzten Einsätze. Hauptsächlich der Beleuchtungstrupp wird über die Leitstelle angefordert.

Am Stand des Technischen Hilfswerkes, Ortsverband Herzberg, informierten Florian Schönherr und Ingo Ritter über die letzten Einsätze. Hauptsächlich der Beleuchtungstrupp wird über die Leitstelle angefordert.

In der Bundesrepublik Deutschland hat sich zur Bewältigung außergewöhnlicher Gefahren- oder Schadenslagen im Inland ein leistungsfähiges Hilfeleistungssystem entwickelt. Im Rahmen des durch die Länder getragenen Katastrophenschutzes sollen die durch Naturkatastrophen, Industrieunfälle, Seuchen, Tierseuchen und auch durch Gefahren des internationalen Terrorismus entstehenden Lagen bewältigt werden. Die Komplexität von Krisensituationen nimmt ebenso zu, wie die Erwartungen der Betroffenen an die Organisationen, die zur Bewältigung eingerichtet werden. Weil die Katastrophenschutzarbeit so wichtig ist, verdient sie natürlich auch Rückhalt vonseiten der Politik. Das gilt sowohl mit Blick auf die Ausrüstung als auch für die Unterstützung bei Übungseinsätzen. Denn ihre Aufgaben erledigen die Helfer nicht allein mit gutem Willen, sie brauchen auch eine entsprechende Ausstattung.

Großaufgebot der DRK Kreisverbände. Die einzelnen Fahrzeuge sind Bestandteil der Katschutz-Einheiten mit der Schnelleinsatzeinheit-Sanität, Betreuung, Verpflegung, Wassergefahren mit der DRK Wasserwacht Falkenberg und der DLRG Bad Liebenwerda.

Großaufgebot der DRK Kreisverbände. Die einzelnen Fahrzeuge sind Bestandteil der Katschutz-Einheiten mit der Schnelleinsatzeinheit-Sanität, Betreuung, Verpflegung, Wassergefahren mit der DRK Wasserwacht Falkenberg und der DLRG Bad Liebenwerda.

So waren am vergangenen Wochenende die Mitglieder im Verwaltungsstab des Katastrophenschutzes eingeladen, um während eines Fahrzeugappells am Feuerwehrtechnischen Zentrum in Herzberg Fahrzeuge, Aufbauten und an Informationsständen Technik zu sehen, auf die der Landkreis im Ernstfall zurückgreifen kann. Dem Ordnungsamt als Veranstalter ging es darum, den hauptamtlichen Mitgliedern im Verwaltungsstab Einsatztechnik und den Ausbildungszustand zu präsentieren, über den die ehrenamtlichen Kameraden verfügen. Bei der Veranstaltung gibt es diesmal keine Übung, denn die Technikschau sollte zum Erfahrungsaustausch anregen und Informationen verschiedenster Art geben, welche Geräte an Schadensorten zum Einsatz kommen und welche Einheiten sie bedienen. Das diente den Mitgliedern der Katschutz-Sachgebiete natürlich auch dazu, den Kontakt mit den Hilfsorganisationen im Landkreis herzustellen und sie als zuverlässige Partner in der örtlichen Gefahrenabwehr anzusehen. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski versprach den haupt- und ehrenamtlichen Mitstreitern im Katastrophenschutz in seiner Begrüßung, dass der Landkreis auch künftig massiv in den Katastrophenschutz investiert um gemeinsam im Fall der Fälle mit Technik und ausgebildetem Personal gerüstet zu sein. Allein In den letzten 10 Jahren wurden 18 neue Fahrzeuge beschafft. Ein neuer Gerätewagen-Verpflegung wird voraussichtlich im Juni dem DRK Kreisverband Bad Liebenwerda übergeben.

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das großräumige Gelände des FTZ bot viel Platz für die Darstellung der Technik der angereisten Hilfsorganisationen
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In den nächsten Jahren wird die Schnelleinsatzgruppe-Wassergefahren, die kürzlich neue Boote erhalten hat, noch um einen Gerätewagen-Wassergefahren (DRK Kreisverband Lausitz) und einen Gerätewagen-Taucher (DLRG Bad Liebenwerda) erweitert. Die Brandschutz- und Gefahrstoffeinheit wird um einen Einsatzleitwagen 1 und 2 Kommandowagen erweitert werden. Weitere Beschaffungsvorhaben der nächsten Jahre sind derzeit in der Konzeptionsphase. Unter anderem wird die Stärkung der Betreuungskomponente angestrebt. Um diese ganze Technik und die Helfer unterzubringen wird in neue und moderne Stützpunkte investiert. Derzeit laufen in Herzberg (Osterodaer. Str.) Bauarbeiten für einen neuen Stützpunkt für Teileinheiten der SEG-Wassergefahren und SEE-Sanität. In Gröden wurde jüngst ein Grundstück erworben, auf dem ein neuer Stützpunkt für die SEG-Verpflegung entstehen soll. Weitere Planungen bestehen derzeit in Doberlug-Kirchhain und Bad Liebenwerda. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski erinnerte mit Blick auf die bevorstehende Wahl auch an grenzüberschreitende Hilfsaufgaben. Er sagte: „Europa ist nicht weit weg. Im Katastrophenschutz gibt es eine enge Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten. Auch unsere Elbe-Elster Einheiten des Katastrophenschutzes sind hier aktiv. Die Sanitätseinheiten mit den DRK Kreisverbänden wirken in der Medizinischen Task Force des Bundes mit, die in Katastrophen und Krisen auch im europäischen Ausland zum Einsatz kommen kann. Unsere Brandschutzeinheit kann bei Bedarf bei unserem europäischen Nachbarn Polen zum Einsatz kommen. Das Technische Hilfswerk, eine Zivilschutzeinheit des Bundes, kommt sogar über die Grenzen Europas hinaus zum Einsatz.“

Foto PI Fahrzeugappell 11

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Foto PI Fahrzeugappell 10

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Foto PI Fahrzeugappell 9

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Foto PI Fahrzeugappell 8

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Foto PI Fahrzeugappell 7

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Foto PI Fahrzeugappell 6

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Foto PI Fahrzeugappell 5

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Foto PI Fahrzeugappell 4

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