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05.09.2018

Volksbund dankte verdienten Mitgliedern in Maasdorf

Kreisverband stellte rund 5.200 Euro für Friedensarbeit zur Verfügung/Mitglieder erhielten Urkunden und Geschenke als Anerkennung/Mühlbergs Bürgermeisterin berichtete über die vielseitige Arbeit des Volksbundes
Zu den fleißigen Sammlern im Landkreis gehörten auch Bianca Brückner (l.) aus Martinskirchen und Horst Hofmann (M.) aus Crinitz, die hier gemeinsam die Glückwünsche von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (r.) entgegennahmen.
© Pressestelle LKEE Torsten Hoffgaard 
Auf seiner traditionellen Mitgliederversammlung hat der Kreisverband Elbe-Elster des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge am 4. September verdienten Mitgliedern für ihre engagierte Arbeit gedankt. Insbesondere die jährliche Haus- und Straßensammlung im vergangenen November sei wieder ein großer Erfolg gewesen, resümierte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, der zugleich auch Volksbund-Kreisvorsitzender ist, auf der Veranstaltung im Parkschlösschen Maasdorf. Eine weitere wichtige Einnahmesäule bildeten die Spenden aus dem Benefizkonzert mit dem Landespolizeiorchester in Mühlberg, zu dem der Kreisverband Elbe-Elster des Volksbundes und die Stadt Mühlberg im Juni vergangenen Jahres in die Klosterkirche eingeladen hatten. Rund 5.200 Euro kamen auf diese Weise zusammen.
Mühlbergs Bürgermeisterin Hannelore Brendel berichtete über die vielseitige Arbeit des Volksbundes in ihrer Stadt und darüber hinaus.
© Pressestelle LKEE Torsten Hoffgaard 

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski nutzte zusammen mit dem Landesgeschäftsführer Oliver Breithaupt die Gelegenheit in Maasdorf, um sich bei allen aktiven Sammlerinnen und Sammlern sowie Spendern im Landkreis zu bedanken. Darüber hinaus wurden besonders aktive Mitglieder für ihre Arbeit und ihr Engagement für den Volksbund geehrt. Der Landrat lobte den Einsatz für den guten Zweck und überreichte den Mitgliedern zum Dank eine Urkunde sowie Geschenke: „Für den Volksbund sind ehrenamtliche Initiativen ein wichtiges Fundament für die Arbeit. Deshalb bin ich sehr froh und dankbar darüber, dass sich unsere Mitglieder im Landkreis so tatkräftig bei der Haus- und Straßensammlung und anderen Aktivitäten einbringen.“

Um Bilanz und Ausblick ging es bei der Mitgliederversammlung des Volksbund-Kreisverbandes für verdiente Sammlerinnen und Sammler im Parkschlösschen Maasdorf.
© Pressestelle LKEE Torsten Hoffgaard 

Das große Engagement der Freiwilligen brachte im ganzen Land Brandenburg 2017 rund 61.000 Euro zugunsten des Volksbundes. Überhaupt gehörte das vergangene Jahr zu den erfolgreichsten Geschäftsjahren des Volksbundes in Brandenburg seit seiner Gründung im Jahr 1991. Und der Landkreis habe einen wesentlichen Anteil daran, sagte der Landesgeschäftsführer. Das Geld ist gedacht für den Bau und Erhalt von Kriegsgräberstätten im Ausland sowie die Bildungs-, Gedenk- und Erinnerungsarbeit des Volksbundes im Inland.

Werner Lehmann (M.) aus Elsterwerda hält dem Volksbund seit nunmehr 25 Jahren als Mitglied die Treue und bekam dafür von Oliver Breithaupt (l.) und Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (r.) eine Ehrenurkunde und Blumen überreicht.
© Pressestelle LKEE Torsten Hoffgaard 

Zur guten Tradition bei den Mitgliederversammlungen des Volksbundes in Elbe-Elster gehören immer wieder interessante Vorträge zu verschiedensten Themen der Friedensarbeit der humanitären Organisation. Informierte zum Beispiel im vergangenen Jahr Julia Kauschke über ihre Erfahrungen in Workcamps des Volksbundes in Russland, so war diesmal Mühlbergs Bürgermeisterin Hannelore Brendel Gast in Maasdorf. Sie berichtete über die vielseitige Arbeit des Volksbundes in ihrer Stadt und darüber hinaus mit Partnern wie dem Landkreis Elbe-Elster, der Stadt Bad Liebenwerda, der Landesgeschäftsstelle des Volksbundes, der Initiativgruppe Lager Mühlberg e.V. und ehrenamtlichen Akteuren. Dazu zählten u. a. verschiedene Grabpflegeinitiativen in Mühlberger Ortsteilen, eine Grabung in Brottewitz, internationale Begegnungen und Reisen, verschiedene Ausstellungen zum Beispiel im Museum „Mühlberg 1547“ und Veranstaltungen, wie die regelmäßigen Benefizkonzerte mit dem Landespolizeiorchester, gegen das Vergessen.

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