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23.01.2019

Sternsinger aus Herzberg besuchten Landrat und Bürgermeister

Kinder überbrachten Segenswünsche zum neuen Jahr und sammelten Geld für das Motto der Aktion 2019 „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“

Mit dem Liedvers »Wir ziehen fort von Tür zu Tür doch die guten Wünsche bleiben hier« ersangen sich die Sternsinger kleine Geschenke und Geldspenden, die der Sternsingeraktion 2019 zugutekommen werden.

Mit dem Liedvers »Wir ziehen fort von Tür zu Tür doch die guten Wünsche bleiben hier« ersangen sich die Sternsinger kleine Geschenke und Geldspenden, die der Sternsingeraktion 2019 zugutekommen werden.

Sternsinger aus der katholischen und evangelischen Gemeinde Herzbergs machten sich am 22. Januar auf den Weg, um dem Rathaus und der Kreisverwaltung den Segen „Christus Mansionem Benedicat“ zu bringen. So erhielten zunächst Elbe-Elster-Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und später Herzbergs Bürgermeister Karsten Eule-Prütz den Segen „Christus segne dieses Haus“ für ihre Verwaltungshäuser. Der nun schon traditionelle Empfang der Sternsinger hat dafür gesorgt, dass die Botschaft auch mit dem Lied „Der Stern zieht voran, zeigt uns, wie man helfen kann“, angekommen ist. Die Kinder sind Teil der 61. Aktion Dreikönigssingen unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“, bei der sich die Sternsinger/innen an die Seite von Kindern mit Behinderung stellen. Peru ist diesmal das Beispielland der Aktion.

Es war schon etwas Besonderes, dem Landrat und Verwaltungsmitarbeiter den Segen zu bringen. Christian Heinrich-Jaschinski lobte den großartigen Einsatz der Kinder. „Für euch ist es eine Herzenssache Werbung für eine gute Aktion zu machen. Als junge Christen seid ihr Vorbild für die weltweit größte Aktion „Kinder helfen Kinder - Wir gehören zusammen.“ Er gab ihnen auch bei dem Lied recht „Wir leben wie Fürsten, wo andere dürsten“ und hofft für die Zukunft, das es noch mehr solche Aktionen im Landkreis mit seinen vielen Kirchengemeinden gibt und zeigte sich spendabel, als die Spendenkasse die Runde machte.
Mit dem Zeichen ,,20* C+M+B+19*« brachten die Mädchen und Jungen als Heilige Drei Könige den Segen ,,Christus segne dieses Haus« zu den Menschen und sammelten für Not leidende Kinder in der Welt.

Mit dem Zeichen ,,20* C+M+B+19*« brachten die Mädchen und Jungen als Heilige Drei Könige den Segen ,,Christus segne dieses Haus« zu den Menschen und sammelten für Not leidende Kinder in der Welt.
Rund 300.000 Sternsinger in ganz Deutschland ziehen ab den Dreikönigstag am 6. Januar von Tür zu Tür, segnen Häuser und Wohnungen und sammeln Spenden für Not leidende Kinder in der ganzen Welt. Das Sternsingen ist ein alter Brauch, der bis ins Mittelalter zurückreicht. Als Könige gekleidet zogen Jungen durch die Gassen und spielten den Zug zur Krippe nach. Das Kindermissionswerk hat den Brauch 1959 wieder aufgegriffen und ihm ein neues Ziel gegeben. Heute ist das Sternsingen die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Gemeindepädagoge Torsten Jachalke von der Evangelischen Kirche und Uwe Staab von der Katholischen Gemeinde erklärten: „Vielerorts sind Kinder beim Sternsingen dabei, die noch nicht zur Schule gehen. Doch Sternsinger sind nicht einfach „niedlich“. Sie bringen den Segen Gottes und setzen sich für Altersgenossen in Not ein. Sie wissen, was der Sinn ihres Tuns ist.“

Foto Sternsinger 2019 2
Foto Sternsinger 2019 2

Die Sternsinger bei Landrat Christian Heinrich-Jaschinski. Bei ihren Hausbesuchen schreiben die Sternsinger den Segen mit gesegneter Kreide über die Türen: 20*C+M+B+19. Das aktuelle Jahr steht getrennt am Anfang und am Ende. Der Stern steht für den Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Zugleich ist er Zeichen für Christus.

Die Buchstaben C+M+B stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Die drei Kreuze bezeichnen den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

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