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04.12.2018

Bundeswehr und Landkreis intensivieren die bestehenden Kontakte

Oberstleutnant Andreas Springer zum Antrittsbesuch bei Landrat Christian Heinrich-Jaschinski

Handschlag zwischen Oberstleutnant Andreas Springer und Landrat Christian Heinrich-Jaschinski für eine gute zivil-militärische Zusammenarbeit

Mit einem militärischen Zeremoniell hatte am 18. September 2018 Oberstleutnant Andreas Springer das Kommando über den Einsatzführungsbereich 3 am Luftwaffenstandort Schönewalde/Holzdorf übernommen und übernahm gleichzeitig die Funktion des Stadtortältesten. Oberstleutnant Springer hatte zuvor im Bundesministerium der Verteidigung als Referent im Büro des Generalinspekteurs der Bundeswehr in Berlin gearbeitet. Nun ist er für1.400 Soldaten in Schönewalde/Holzdorf verantwortlich, die für die Bundeswehr dienen. Darüber hinaus sind dort 700 Zivilangestellte beschäftigt. Am Bundeswehrstandort Schönewalde/Holzdorf ist zum einen der Einsatzführungsbereich 3 mit seinen Einrichtungen zur Luftraumüberwachung beheimatet und zum anderen die Lufttransportgruppe des Hubschraubergeschwaders 64 mit seinen CH-53-Transporthubschraubern. Weil Oberstleutnant Andreas Springer für so viel Personal verantwortlich ist, suchte er den Kontakt zum zivilen Umfeld und zeigte sich sehr aufgeschlossen dafür, was ihm Landrat Christian Heinrich-Jaschinski bei seinem offiziellen Antrittsbesuch am 3. Dezember über den Landkreis Elbe-Elster nahe brachte. Für ihn beeindruckend, was allein die Eigenbetriebe des Landkreises leisten und für welches Aufgabenspektrum sie stehen.

Das nicht immer alles reibungslos um und für den Standort funktioniere, bekam er bereits von seinen Soldaten zu hören. Deshalb fordern die den Standort Holzdorf umgebenden Städtebünde Elbe-Elsteraue und Dübener Heide sowie die Landkreise Wittenberg, Elbe-Elster, Nordsachsen und Anhalt-Bitterfeld länderübergreifende Entwicklungen. Seit mehr als zehn Jahren ist es das Ziel der umliegenden Kommunen, vorhandene Nachteile der jeweiligen Randlage in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen auszugleichen und die Bedingungen für eine nachhaltige Regionalentwicklung zu verbessern. So verständigten sich die Landkreise im Rahmen der Neuaufstellung des Bundesverkehrswegeplanes zur Linienführung der Bundesstraße B 6n sowie zur Entwicklung der länderübergreifenden Verkehrsinfrastruktur. Oberstleutnant Springer weiß selbst, 80 Kilometer tägliche Anfahrt zum Arbeitsort sind keine Seltenheit.

Das bedeute eine riesige zeitliche und finanzielle Belastung seiner Soldaten und Zivilangestellten. Eine große dreistellige Anzahl von Angehörigen des Standortes würden ihren Wohnsitz in der Region wählen, wenn sich die Rahmenbedingungen attraktiver entwickeln. Insgesamt geht man von etwa 4.000 Menschen aus, die im Dreiländereck ob direkt oder als Familienmitglied von der Bundeswehr leben. Darüber hinaus gibt es vielfältige positive Wirkungen der Bundeswehr auf die regionale Entwicklung, beispielsweise ein attraktives Beschäftigungs- und Ausbildungsangebot und Bevölkerungszuwachs. Und die will man nutzen. So vereinbarten Landrat und Standortältester 2019 einen Besuch in der Ausbildungswerkstatt, die schon immer dem zivilen Umfeld offen stand und attraktive Ausbildungsberufe anbietet, die Elbe-Elster mehr nutzen könnte.

Auch das dürfte hiesige Unternehmen interessieren. Die Bundeswehr kann in den kommenden Jahren am Standort Holzdorf mit Investitionen von 60 Millionen Euro rechnen, da Holzdorf ein wichtiger NATO-Standort mit einer großen Bedeutung für nationale und internationale Einsätze ist.  

Und auch das wurde vereinbart: Was am 21. November in Elsterwerda erfolgreich begonnen wurde, soll auch 2019 fortgesetzt werden. Dort warben Bundeswehr und Kommunalpolitiker mit Erbsensuppe aus der Feldküche für eine Spende zugunsten der Volksbundarbeit des Kreisverbandes Elbe-Elster.

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