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22.03.2016

Goldene Ehrennadel des Volksbundes für Kersten Tucholke aus Herzberg

Deutsche Kriegsgräberfürsorge würdigt Jahrzehnte ehrenamtlichen Einsatz gegen das Vergessen

Bettina Günther-Tucholke, Kersten Tucholke und der Elbe-Elster Kreisvorsitzende des Volksbundes, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski.

Bettina Günther-Tucholke, Kersten Tucholke und der Elbe-Elster Kreisvorsitzende des Volksbundes, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski.

Kersten Tucholke ist vielen bekannt als Geschäftsführer der KTH Bauplanung GmbH Herzberg, die vor wenigen Wochen das 25-jährige Bestehen als Ingenieurbüro für Bau- und Tragwerksplanung begehen konnte. Die andere Seite des Kersten Tucholke ist sein unermüdlicher Einsatz für die Arbeit des Volksbundes deutscher Kriegsgräberfürsorge. Und das seit vielen Jahren. „Dieses Ehrenamt ist für mich tatsächlich Ehrensache und eine Selbstverständlichkeit“, sagte Kersten Tucholke, als er am 21. März in seinen Geschäftsräumen Besuch von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski bekam, der zugleich Kreisvorsitzender des Volksbundes ist. Der Landrat hatte die Aufgabe, ihm im Auftrag des Landesvorsitzenden Gunter Fritsch eine Urkunde und die Goldene Ehrennadel für sein Wirken zu übergeben, dass er sich für die vielen Jahren Arbeit und Unterstützung für den Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge erworben hatte. Über Jahrzehnte schon setzt sich Kersten Tucholke für den Volksbund ein und besucht die Gräber und Soldatenfriedhöfe der Kriegstoten beider Weltkriege. Er ist damit ein Vorbild sozialen Engagements, der sich für Frieden und Versöhnung einsetzt. Deutsche Soldatenfriedhöfe gibt es in rund 45 Ländern. Einige hat er selbst besucht. So u.a. Omaha Beach mit dem zehn Kilometer langen Strand, dem längsten Frontabschnitt der alliierten Landung im Juni 1944 in der Normandie oder auch den Festungsring im französischen Verdun, jenem Ort, an dem 1916 eine der bedeutendsten Schlachten des Ersten Weltkrieges an der Westfront zwischen Deutschland und Frankreich tobte und über 300.000 Tote forderte. „Es schaudert einem noch heute, wenn man mitten durch das eigentliche Kampfgebiet von damals fährt“, sagte er im Gespräch mit dem Landrat. Christian Heinrich-Jaschinski fügte hinzu: „Wir müssen das Andenken hoch halten und an die nächste Generation weiter geben. Denn das ist auch unsere Geschichte, die unserer eigenen Großväter.“ Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat sich gegründet, um die Kriegsopfer in Ehren zu halten. Stolz sei er immer wieder auf das Ergebnis aus der jährlichen Sammlungen für den Volksbund im Landkreis. Der Erlös der Haus- und Straßensammlung wird für den Bau und Erhalt von Kriegsgräberstätten, für die Workcamps des Volksbundes im In- und Ausland sowie für die Friedenserziehung in den Jugendbegegnungsstätten des Volksbundes verwendet. Der hiesige Kreisverband Elbe-Elster des Volksbundes ist mit rund 130 Mitgliedern ein sehr erfolgreicher und mitgliederstarker Verband. Er kann sich daher an vielen Vorhaben des Landesverbandes aktiv beteiligen, insbesondere an den noch immer notwendigen Umbettungsarbeiten des Volksbundes in Brandenburg. Dies ist eine Daueraufgabe, die der Landesverband hundertfach und der Volksbund im Ausland weiterhin zehntausendfach vornehmen muss.

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