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02.10.2015

Kreispräventionstag beschäftigte sich mit Einwanderung

Teilnehmer loteten in Finsterwalde Herausforderungen und Chancen aus

Die wachsende Zahl an Flüchtlingen ist auch für unseren Landkreis eine riesige Herausforderung, betonte der Erste Beigeordnete, Dezernent und Kämmerer Peter Hans in seiner Begrüßungsansprache

Die wachsende Zahl an Flüchtlingen ist auch für unseren Landkreis eine riesige Herausforderung, betonte der Erste Beigeordnete, Dezernent und Kämmerer Peter Hans in seiner Begrüßungsansprache

In Finsterwalde fand am 30. September der 11. Kreispräventionstag des Landkreises Elbe-Elster statt. Die jährliche Fortbildungs- und Informationsveranstaltung ist ein Angebot zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch. Mit Unterstützung der Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie Brandenburg (RAA) drehte sich in der „Oscar-Kjellberg-Oberschule“ diesmal alles um das aktuelle Thema „Einwanderung in den Landkreis Elbe-Elster – Herausforderung und Chance“. Rund 120 Vertreter kommunaler Verwaltungen und Institutionen, aus Schulen, Kindertagesstätten, der Volkshochschule, von Vereinen, der Wirtschaft, der Kirche und aus dem Gesundheitswesen sowie Akteure aus dem Bereich Sicherheit und Ordnung und ehrenamtlich Engagierte nahmen die Einladung an und brachten sich mit unterschiedlichen Beiträgen in die Veranstaltung ein. „Die wachsende Zahl an Flüchtlingen, vor allem aus den Krisenherden im Nahen Osten und in Afrika, ist auch für unseren Landkreis eine riesige Herausforderung, vor der wir gemeinsam stehen. Selbst ein so gut organisiertes Land wie Deutschland kommt an seine Grenzen, wenn es darum geht, eine so große Zahl von Flüchtlingen in so kurzer Zeit aufzunehmen und zu versorgen“, sagte der Erste Beigeordnete, Dezernent und Kämmerer Peter Hans, der gleichzeitig auch Vorsitzender des Kreispräventionsrates ist. Aufgrund der aktuellen Entwicklung sei davon auszugehen, dass demnächst statt der bisher bis zu 60 Flüchtlinge pro Woche bald 120 zu uns kommen. Insgesamt werden in diesem Jahr im Landkreis Elbe-Elster rund 1.700 Flüchtlinge aufgenommen.

In Arbeitsgruppenphasen wurde erarbeitet, was Menschen brauchen, die neu in den Landkreis einwandern und was konkret in der Zukunft an dem Umgang mit Einwanderung im Landkreis verändert werden kann

In Arbeitsgruppenphasen wurde erarbeitet, was Menschen brauchen, die neu in den Landkreis einwandern und was konkret in der Zukunft an dem Umgang mit Einwanderung im Landkreis verändert werden kann

Diese Zahl liegt etwa viermal höher als im vergangenen Jahr. Derzeit leben knapp 1.600 Ausländer bei uns im Landkreis, davon rund 620 Flüchtlinge. Der diesjährige Kreispräventionstag wollte den Blickwinkel auf das Themenfeld Einwanderung für die Teilnehmer erweitern. Dabei ging es nicht nur um Flucht und Asyl. Die Teilnehmer waren sich einig: Vor allem Migrantinnen und Migranten sollen vom Ergebnis der Veranstaltung, von Netzwerkprojekten und Kooperationen künftig profitieren. Die offene Form der Veranstaltung sorgte dabei für einen intensiven Meinungsaustausch. Konkret verständigten sich die Teilnehmer über das Thema „Kulturelle Vielfalt“. Davon ausgehend wurde der Umgang mit Einwanderern in Deutschland in der Vergangenheit und heute beleuchtet. Schließlich ging es um heutzutage kursierende Begriffe wie „Willkommenskultur“ oder „Integration“.

Rund 120 Vertreter kommunaler Verwaltungen und Institutionen, aus Schulen, Kindertagesstätten, der Volkshochschule, von Vereinen, der Wirtschaft, der Kirche und aus dem Gesundheitswesen sowie Akteure aus dem Bereich Sicherheit und Ordnung und ehrenamtlich

Rund 120 Vertreter kommunaler Verwaltungen und Institutionen, aus Schulen, Kindertagesstätten, der Volkshochschule, von Vereinen, der Wirtschaft, der Kirche und aus dem Gesundheitswesen sowie Akteure aus dem Bereich Sicherheit und Ordnung und ehrenamtlich

Was ist darunter zu verstehen, und wie viel ist im Landkreis schon verwirklicht? Im Weiteren wurde in Arbeitsgruppenphasen erarbeitet, was Menschen brauchen, die neu in den Landkreis einwandern und was konkret in der Zukunft an dem Umgang mit Einwanderung im Landkreis verändert werden kann. Das betrifft alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, die Schule genauso wie die Wirtschaft. Als zentrale Schwerpunkte erwiesen sich dabei der Umgang mit Behörden, die berufliche Anerkennung, der Sprachenerwerb von der Kita bis ins Erwachsenenleben, der zwischenmenschliche Umgang, Unterstützungsmöglichkeiten und die vorhandenen Beratungssysteme. Anregungen und Vorschläge aus den Arbeitsgruppen werden derzeit ausgewertet, und mögliche Lösungsansätze sollen dann am 6. November in einer Beratung der Steuerungsgruppe unter Leitung von Peter Hans diskutiert werden. 

 

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