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12.03.2016

ELER-Schau „LebensWert Land“ eröffnet

Wanderausstellung in der Kreisverwaltung in Herzberg bis 1. April zu sehen

Besucher können die ELER-Wanderausstellung »LebensWert Land« noch bis zum 1. April in der Kreisverwaltung in Herzberg zu den regulären Öffnungszeiten besuchen.

Besucher können die ELER-Wanderausstellung »LebensWert Land« noch bis zum 1. April in der Kreisverwaltung in Herzberg zu den regulären Öffnungszeiten besuchen.
© Pressestelle LKEE

Die neue ELER-Wanderausstellung „LebensWert Land“ des Landes Brandenburg ist seit 6.März im Erdgeschoss der Kreisverwaltung, Ludwig-Jahn-Straße 2, in Herzberg zu sehen. Besucher haben bis zum 1. April die Möglichkeit, sich über die Erfolgsgeschichten der Förderperiode 2007 bis 2013 im ländlichen Raum zu informieren. 14 Tafeln geben detaillierte Einblicke in das Förderspektrum des Europäischen Landwirtschaftsfonds ELER. Die neue Förderperiode 2014 bis 2020 wird in ihren Grundzügen skizziert. Die Zahlen sprechen für sich und sollen Antragsteller motivieren, ihre Ideen und innovativen Ansätze in Förderanträgen umzusetzen und mit Unterstützung des ELER zu realisieren.

Bei der Eröffnung der Ausstellung am 6. März wies Fachdezernent Eberhard Stroisch auf die konkreten Ergebnisse der abgeschlossenen Förderperiode für den Landkreis Elbe-Elster hin. So konnten 252 Projekte mit einem Investitionsvolumen von rund 50 Millionen Euro umgesetzt werden. 29 Millionen Euro davon waren Fördermittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds ELER. Die Projekte in den Bereichen der ländlichen Grundversorgung, des Tourismus, der Landnutzung und Landwirtschaft sowie der gewerblichen Wirtschaft unterstützen die Weiterentwicklung der ländlich geprägten Elbe-Elster-Region.

Darüber hinaus profitierten auch die Landwirtschaftsbetriebe direkt von der Förderung. Die Unternehmen haben zwischen 2007 und 2013 vor allem in die Rekonstruktion und Modernisierung von Stallanlagen zur Verbesserung der Tiergesundheit und des Tierschutzes investiert. Hierfür wurden 112 Anträge mit einem Investitionsvolumen von 53 Millionen Euro und davon 14,4 Millionen Euro Förderung bewilligt. 5,8 Millionen Euro flossen aus dem ELER für die Verbesserung der Umwelt und Landwirtschaft und zum Ausgleich für benachteiligte Gebiete in die Region.

„Nicht nur die eindrucksvollen Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit machen Mut, auch die Aussichten für die nächsten Jahre stimmen erwartungsfroh“, sagte der Fachdezernent. In der Förderperiode 2014 bis 2020 werden insgesamt 965 Millionen Euro ELER-Mittel für die Förderung der brandenburgischen Land- und Forstwirtschaft, den Umwelt- und Naturschutz sowie die Entwicklung ländlicher Gebiete bereitstehen (2007-2013: 1,4 Milliarden Euro).

Für die LEADER-Region Landkreis Elbe-Elster zusammen mit dem Amt Ortrand steht in der Förderperiode bis 2020 ein Budget von 18 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds ELER für die Umsetzung von Projekten auf Grundlage der „Regionalen Entwicklungsstrategie (RES) 2014-2020“ zur Verfügung. In zwei Antragsrunden konnte der Vorstand der Lokalen Aktionsgruppe Elbe-Elster (LAG EE) bereits 50 Projekte für eine Förderung bestätigen und damit 6,3 Millionen Euro aus dem ELER-Budget binden. Bedauerlicherweise wurden erst wenige dieser Projekte vom Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Luckau beschieden. In einem offenen Brief an Brandenburgs Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, Jörg Vogelsänger, hat die LAG Elbe-Elster gefordert, wertvolle Zeit nicht länger mit Forderungen eines Verwaltungsapparates zu verschwenden, sondern seit August 2015 beantragte Projekte unverzüglich zu bescheiden.

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