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Fotocollage mit Karl V. an der Klosterprobstei im brennenden Mühlberg anno 1547

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31.07.2022

Große Fortschritte bei der Bekämpfung der Großschadenslage

Lage wird als stabil eingeschätzt/ Straßensperrung wird aufgehoben

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Der Landkreis Elbe-Elster schätzt in enger Abstimmung aller Führungs- und Einsatzeinheiten die Lage des Großbrandereignisses in der Umgebung von Falkenberg/Elster als stabil ein. 

Die Lage hat sich rund eine Woche nach Brandausbruch weiter entspannt. Die nach Ablöschung noch vorhandenen Glutnester werden separat bekämpft, so dass die Brandfläche bald in örtlicher Zuständigkeit betreut werden kann, schätzt Kreisbrandmeister Steffen Ludewig am Sonntagabend ein. Die Löschhubschrauber der Bundeswehr befinden sich bereits seit gestern nicht mehr im Einsatz und das geplante Ausbrennen steht vor der Beendigung. Auch nach Übergabe der Zuständigkeit wird das Gebiet sorgfältig im Auge behalten und weiter engmaschig mit Einsatzkräften bestreift und bei Bedarf werden Maßnahmen ergriffen. Gegen eine große und unkontrollierbare Ausbreitungsgefahr wurde alles getan, indem man gezielt abgebrannt und Zuwegungen gebaut hat. Der Einsatz von Starkregnern und das Anlegen von Schutzstreifen komplettieren das umfassende Sicherungskonzept der Brandflächen. Die Sperrung der B183 zwischen Kötten und Marxdorf wird ab Montag, dem 01.08.2022, ab 8 Uhr, wieder aufgehoben.

Das Gewerbegebiet Lönnewitz wird bereits ab 6 Uhr zugängig sein.

Selbstverständlich wird diese Planung sofort verändert, sollte es die Änderung der Lage bis zu diesem Zeitpunkt erfordern.

Die Löscharbeiten des jüngsten und flächenmäßig größten Brandereignisses im Land Brandenburg in diesem Jahr hatten seit vergangenem Montagnachmittag angedauert. Die Brandbekämpfung wurde durch die wechselnden Wetterlagen und eingeschränkte Zuwegung aufgrund von Kampfmittelverdachtsflächen und sehr hohen Tagestemperaturen erheblich erschwert. 

Seitens der Einsatzkräfte besteht weiterhin die eindringliche Bitte, auf das Betreten der betroffenen Schadensflächen durch Spaziergänger oder Radfahrer bis auf Weiteres zu verzichten. Sie gefährden sich und die Helfenden beim Einsatz.

Wir werden Sie selbstverständlich über unsere bekannten Kanäle weiterhin auf dem Laufenden halten und über aktuelle Entwicklungen informieren. 

Kontakt


Herr Torsten Hoffgaard

Pressestelle
Pressereferent
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Telefon: 03535 46-1201
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