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25.03.2026

Kreistag Elbe-Elster vereidigt künftigen Landrat Marcel Schmidt und würdigt Amtszeit von Christian Jaschinski

Feierliche Sitzung am 23. März steht im Zeichen von Dank, Verpflichtung und dem bevorstehenden Amtsantritt am 27. April
Marcel Schmidt (l.) und der Kreistagsvorsitzende Dr. Sebastian Rick (r.) bei der Vereidigung des neu gewählten Landrates am 23 März im Haus des Gastes in Falkenberg.

Marcel Schmidt (l.) und der Kreistagsvorsitzende Dr. Sebastian Rick (r.) bei der Vereidigung des neu gewählten Landrates am 23 März im Haus des Gastes in Falkenberg.
© Pressestelle LKEE Torsten Hoffgaard

Ein feierlicher Moment und ein klarer Blick nach vorn prägten die jüngste Sitzung des Kreistages Elbe-Elster am 23. März im Haus des Gastes in Falkenberg. Der Kreistag hat einen bedeutenden personellen Übergang vollzogen. Im Mittelpunkt standen die Vereidigung des neu gewählten Landrates Marcel Schmidt sowie die Würdigung des scheidenden Landrates Christian Jaschinski, der den Landkreis seit 2010 über insgesamt 16 Jahre hinweg geführt hat.

Nach der erfolgreichen Landratsstichwahl am 1. März 2026 tritt Marcel Schmidt sein Amt offiziell am 27. April 2026 an. Bereits in der Kreistagssitzung legte er im Beisein des Kreistagsvorsitzenden Dr. Sebastian Rick den Amtseid ab: „Ich schwöre, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die Verfassung des Landes Brandenburg und die Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen; so wahr mir Gott helfe.“
Kreistagsvorsitzender Dr. Sebastian Rick nutzte zuvor die Sitzung, um das Wirken von Christian Jaschinski zu würdigen. Er erinnerte an dessen prägende Rolle in herausfordernden Zeiten – von der Corona-Pandemie über die Bewältigung von Flüchtlingssituationen bis hin zu Hochwasserlagen. Besonders hob Rick den Ausbau der Bildungslandschaft, die Fortschritte beim Breitband sowie die professionelle Öffentlichkeitsarbeit hervor. Im Namen des Kreistages dankte er Jaschinski für dessen „unermüdliche Arbeit im Dienst der Bürgerinnen und Bürger“ und wünschte ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute.

Kreistagsvorsitzender Dr. Sebastian Rick (l.) und Marcel Schmidt (r.) nach der Vereidigung mit Blumenstrauß und Urkundenmappe.

Kreistagsvorsitzender Dr. Sebastian Rick (l.) und Marcel Schmidt (r.) nach der Vereidigung mit Blumenstrauß und Urkundenmappe.
© Pressestelle LKEE Torsten Hoffgaard

Gleichzeitig richtete Rick den Blick nach vorn und betonte die Verantwortung, die mit dem Amtsantritt von Marcel Schmidt einhergeht. Er rief zu Zusammenarbeit, gegenseitigem Verständnis und dem Überwinden politischer Gräben auf. Der Kreistag und die Verwaltung müssten gemeinsam daran arbeiten, Vertrauen zu stärken und das Wohl der Menschen im Landkreis in den Mittelpunkt zu stellen.
Im Anschluss an Vereidigung und Würdigung nahmen sowohl Christian Jaschinski als auch Marcel Schmidt Glückwünsche, Dankesworte und Blumengrüße entgegen.
In seiner ersten Rede vor dem Kreistag und den anwesenden Gästen, darunter auch Bürgermeister und Amtsdirektoren sowie der frühere Landrat Klaus Richter, machte Marcel Schmidt deutlich, dass er sein Amt mit Demut und Verantwortungsbewusstsein antritt. „Das Ergebnis der Landratswahl erfüllt mich mit Freude, aber auch mit großer Demut“, erklärte er und kündigte an, Bewährtes zu erhalten und zugleich neue Wege zu denken.
Schmidt plädierte für einen respektvollen politischen Umgang und rief dazu auf, gesellschaftliche Spaltungen zu überwinden. Er betonte die Bedeutung einer starken Wirtschaft, einer funktionierenden kommunalen Zusammenarbeit sowie einer bürgernahen Verwaltung. Zugleich würdigte er die Leistungen von Einsatzkräften, Pflegepersonal, Ehrenamtlichen und vielen weiteren gesellschaftlichen Akteuren im Landkreis.
Mit Blick auf seine künftige Arbeit formulierte Schmidt einen klaren Anspruch: Er verstehe sich als Teil eines Teams aus Verwaltung, Kommunen und Bürgerschaft. Sein Ziel sei es, gemeinsam tragfähige Lösungen für die Herausforderungen der kommenden Jahre zu entwickeln und das Vertrauen der Menschen täglich neu zu verdienen.
Die Sitzung des Kreistages machte damit deutlich: Der Landkreis Elbe-Elster steht vor einem geordneten Übergang – getragen von Dankbarkeit für das Geleistete und von Zuversicht für die kommende Amtszeit.

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Herr Torsten Hoffgaard

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