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06.09.2021

Neues vom Regionalsiegel Elbe-Elster

Erster analoger Stammtisch und neue Zertifizierungen
Sabine Münster (l.) von der Wirtschaftsförderung des Landkreises überreichte Imker Stephan Thrun (r.) das Regionalsiegel-Zertifikat.

Sabine Münster (l.) von der Wirtschaftsförderung des Landkreises überreichte Imker Stephan Thrun (r.) das Regionalsiegel-Zertifikat.
© LKEE / Social-Media Team Philipp Strelitz

Endlich wieder Gesichter sehen, endlich wieder ins Gespräch kommen, endlich wieder Netzwerken! So könnte man das Gefühl beschreiben, dass sich bei den Siegelträger*innen eingestellt hat, als die IHK Cottbus und der Landkreis Elbe-Elster unlängst zum ersten analogen Stammtisch in diesem Jahr geladen hatten.

Der Hof Nr. 14 bietet eine Oase der Ruhe im Zentrum von Doberlug. Er bietet Raum für Veranstaltungen von bis zu 200 Personen. Zu Beginn des produktiven Stammtisches gab es eine Führung über das gesamte Gelände. In geselliger Atmosphäre wurden den Anbieter*innen dann die neuesten Entwicklungen rund um das Siegel, Angebote zur Teilnahme sowie die neuen Netwerkpartner*innen vorgestellt.
Neu mit dabei ist zum Beispiel Stephan Thrun. Als derzeit einziger Imker beim Regionalsiegel erweitert der passionierte Bienenflüsterer das Gesamt-Sortiment mit einem ganz besonderen Honig. Die kleinen gelbschwarz gestreiften Insekten sind nämlich nicht wählerisch und tragen mehrere Aromen aus der unmittelbaren Umgebung zusammen.
„Wenn man unseren regional, nachhaltig und naturnah erzeugten Honig genießt, dann schmeckt man die gesamte Vielfalt des Schönewalder-Frühlings und auch des -Sommers“, ist Stephan Thrun überzeugt.
Während die Honigbienen im Frühling den Blütenstaub der Pflaumen- und Kirschbäume oder des Rapses zusammentragen, so sind im Sommer eher die Linden und die strahlenden Sonnenblumen das Ziel der fleißigen Helfer. Diese Vielfalt kann man auch im Produkt sehen und schmecken. Der gesiegelte Honig „Frühjahrsblüte“ ist heller und gleichzeitig auch milder im Geschmack, wohingegen der Honig „Sommerblüte“ dunkler und intensiver ist. Die Zertifizierung des Honigs fand am 11. August 2021 statt.
Ebenfalls mit von der Partie ist Anne Freudenberg. Die Jungunternehmerin die sich mit dem Laden „Einfach ohne - Unverpackt“ in Finsterwalde selbständig gemacht hat, nutzte die Chance mit einigen Produzent*innen zusammenzukommen, die optimal in ihr Konzept passen.
Nach der formellen Runde ging es dann in den lockeren Dialog, dabei stellte Herr Graef sein neustes Projekt vor. Der Pfeffermann aus Zeischa hat mit der Hochschule Anhalt ein scharfes Craft-Bier kreiert.
Die positive Stimmung und die Anregungen, die aus der Veranstaltung mitgenommen wurden machen Lust auf mehr!
Zum Beispiel die Recyclingkunst von Anna-Marie Josefin Beeg. Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Schlagwort in politischen Debatten, es ist ein Lebensgefühl bei ihr. Es geht einher mit Regionalität, doch oft wird es „nur“ mit der Produktion von Erzeugnissen in Verbindung gebracht. Was aber tun mit Kaffee, der abgelaufen ist, oder wohin mit Resten von Pflanzen, die man beim Gärtner erworben hat?
Vermutlich ist der erste Gedanke, na in den Müll, ist doch klar. Eben nicht! Anna-Marie Josefin Beeg sieht das anders. Mit ihrer frisch gesiegelten Recyclingkunst bereichert sie das Netzwerk des Regionalsiegels.
Produkte der Siegelträger oder Reste jener, die normalerweise nicht mehr genutzt werden würden, werden so Teil ihrer Kunstwerke. So wohnt diesen Exemplaren ein ganz besonderer Charme inne, zum einen das Herzblut der Künstlerin, zum anderen das Gefühl von Heimat aus der Region.
„Ich möchte meinen Platz im Siegel finden, den Gedanken der Nachhaltigkeit weiter ausbauen und die Produkte somit auf eine neue Art kombinieren“, sagt Anna-Marie Josefin Beeg.
Dass sie dabei mit Herz und Seele dabei ist, zeigt ein für einen außenstehenden Beobachter einfacher Löffel. Doch dieser ist viel mehr. Er wurde von ihrem Vater gefertigt, als dieser sich in russischer Gefangenschaft befand.
Wer mehr von diesen emotionalen Geschichten hören oder sich vielleicht selbst an so einem Bild versuchen möchte, der sollte sich auf den Weg in die Münzgasse in Bad Liebenwerda machen, denn dort befindet sich die Werkstatt von Anna-Marie Josefin Beeg.

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