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Internationaler Wettbewerb
um den "Gebrüder Graun Preis"

5. bis 8. November 2020 - Bürgerhaus Bad Liebenwerda

Gebrüder-Graun-Preis

Die Pflege des musikalischen Erbes der Graun Brüder hat in der Elbe-Elster-Region eine langjährige Tradition. Schon zu DDR-Zeiten gab es Bemühungen um die Wiederentdeckung der im kleinen Städtchen Wahrenbrück geborenen Komponisten und Musiker Carl Heinrich, August Friedrich und Johann Gottlieb Graun.

Johanna Knauth - Graun-Preisträgerin 2013

Johanna Knauth - Graun-Preisträgerin 2013

Wurde Carl Heinrich 1740 Hofkapellmeister und später Gründer des Königlichen Opernhauses Unter den Linden, so berief Friedrich II. im gleichen Jahr Johann Gottlieb zum Königlich Preußischen Konzertmeister und Orchesterleiter in Berlin. August Friedrich war von 1729 bis zu seinem Tod Domkantor in Merseburg. 

Der Musikalische Garten - Graun-Preisträger 2013

Der Musikalische Garten - Graun-Preisträger 2013

Höhepunkte der Graun-Pflege im Elbe-Elster-Land sind seit 2003 der Internationale Wettbewerb um den „Gebrüder-Graun-Preis“ sowie der regionale Wettbewerb um den „Förderpreis Gebrüder Graun“. Sie finden alle zwei Jahre statt und ersterer ist zu einem Treffpunkt junger Künstler Europas geworden.

Bereits in den letzten Jahren erfuhr der internationale Graun-Wettbewerb im Elbe-Elster-Land, mehr und mehr an Begeisterung und brach immer wieder Rekorde: 2016 bewarben sich 100 Musiker für die Teilnahme an diesem Wettbewerb, 2018 waren es Künstler aus 22 unterschiedlichen Nationen. Aufgrund der hohen Bewerberzahl musste auch diesmal wieder eine Vorauswahl stattfinden, so dass am 6. und 7. November die 18 besten Solisten und Ensembles ihr musikalisches Können im Bürgerhaus in Bad Liebenwerda präsentieren werden. Neben Originalwerken der Graun-Brüder Carl Heinrich und Johann Gottlieb sowie Stücke weiterer Vertreter der Berliner Klassik und ausgewählten sächsische Zeitgenossen des 18. Jahrhunderts zugelassen, wobei mindestens eines der präsentierten Werke von den Graun-Brüdern sein muss.

Vergeben werden Preisgelder und Sonderpreise 

Preisgelder ausgelobt von der Sparkassenstiftung Zukunft „Elbe-Elster-Land“

  • zwei Preise Instrumental (solistisch) in Höhe von insgesamt 3.000 Euro
  • zwei Preise Gesang (solistisch) in Höhe von insgesamt 3.000 Euro
  • zwei Preise für Ensemble in Höhe von insgesamt 8.000 Euro.

Weiterhin wird der „Sonderpreis der Kulturfeste im Land Brandenburg e.V.“ ausgelobt. Dieser beinhaltet kein direktes Preisgeld, sondern eine Serie von gut bezahlten Auftritten im Land Brandenburg. Die Organisation unterliegt dem Verein der Kulturfeste im Land Brandenburg e. V. 

Seit diesem Jahr neu wird zum Wettbewerb der Preis der „Hofkapelle Elbe-Elster“ für das Jahr 2019 vergeben. Der Preis beinhaltet drei Auftritte mit einer 5-tägigen vorangestellten Probenphase. Weiterhin erhält das Ensemble eine Gage für jeden der drei Auftritte. Dieser Titel soll den jungen Musikern eine Proben- und Auftrittsmöglichkeit geben. Der Hintergrund hierfür ist, das viele Mitglieder der Ensembles durch ihr Studium oder auch durch Anstellungen weit in Deutschland bzw. Europa verstreut sind. Die Veranstalter des Gebrüder-Graun-Preises möchten, dass die Ensembles sich so gemeinsam zusammenfinden und ihre Leidenschaft und ihr künstlerisches Zusammenspiel festigen können.

Johanna Bartz - Graun-Preisträgerin 2013

Johanna Bartz - Graun-Preisträgerin 2013

Auch für dieses Jahr haben wieder namhafte Kenner Alter Musik ihre Jury-Teilnahme bestätigt, um die Darbietungen der jungen Künstler zu bewerten: Hermann Max aus Bremen, Gründer und musikalischer Leiter der Ensembles „Rheinische Kantorei“ und „Das Kleine Konzert“, Wolfgang Katschner aus Berlin, Lautenist sowie Mitbegründer und künstlerischer Leiter der Lautten Compagney, Prof. Dr. Christoph Henzel aus Würzburg, Autor des Graun-Werkverzeichnisses  und Martin Ripper aus Berlin, der sich unter anderem durch zahlreiche CD-Einspielungen und Konzerte weltweit mit namhaften Ensembles und Orchestern auszeichnet. Durch die Einführung der Kategorie „Gesang“ in diesem Jahr konnte Frau Prof. Claudia Eder aus Mainz, Opernsängerin an Häusern in Wiesbaden und Düsseldorf, als Jurorin gewonnen werden. Internationale Konzertverpflichtungen führten sie u. a. nach Wien, Rom, Madrid, London und Paris. Weiterhin wird die Jury durch die rbb Kulturradio-Musikredakteurin und Moderatorin Cornelia Schönberg  bereichert.

Veranstaltet werden die Wettbewerbe von der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ und dem Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster in Kooperation mit den Städten Bad Liebenwerda und Uebigau- Wahrenbrück. Auch in diesem Jahr sind das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur und der Verein der Kulturfeste im Land Brandenburg e. V. sowie viele weitere regionalen Sponsoren starke Unterstützer des Wettbewerbswochenendes. Vielen Dank!

Ablauf

Donnerstag, 5. November

10.00 Uhr
Musikalische Lesung mit Caroline Flüh
"Drama an der Hofoper"
im Graunzentrum Wahrenbrück

19.00 Uhr
Lesung mit Claudia Terne aus ihrem neuen Buch
"Die Brüder Graun. Drei Musiker im 18. Jahrhunder"
im Bürgerhaus Bad Liebenwerda

Freitag, 6. November

12.30 Uhr bis 21.00 Uhr
Internationaler Wettbewerb um den Gebrüder-Graun-Preis

Sonnabend, 7. November

10.00 bis 12.30 Uhr
Internationaler Wettbewerb um den Gebrüder-Graun-Preis

14.00 bis 17.00 Uhr
Kaffeehaus-Musiken in Bad Liebenwerda und im Graun-Zentrum in Wahrenbrück – Internationale Teilnehmer bringen ihr Können zu Gehör

17.30 Uhr
Konzert junger Talente der Kreismusikschule "Gebrüder Graun"

19:30 Uhr
Für alle Internationalen Teilnehmer besteht die Möglichkeit an diesem Tag einen Workshop mit Martin Erhardt zu besuchen.

Sonntag, 8. November

10.00 Uhr
Abschlussveranstaltung mit Preisträgerkonzert

  

Veranstaltungsort:

Bürgerhaus Bad Liebenwerda, Burgplatz 1, 04924 Bad Liebenwerda

 

Ansprechpartner

Landkreis Elbe-Elster
Kulturamt
Marianne Häring
Telefon: 03535 46-5105
E-Mail: kulturamt@lkee.de

Kontakt


Herr Andreas Pöschl

Amtsleiter
Anhalter Straße 7
04916 Herzberg (Elster)
Telefon: 03535 46-5100
E-Mail: kulturamt@lkee.de oder Kontaktformular
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