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Fotocollage mit Karl V. an der Klosterprobstei im brennenden Mühlberg anno 1547

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24.02.2016

Kulturjahreseröffnung und Verleihung der Kulturpreise des Landkreises Elbe-Elster 2015

Akteure erhielten Bewilligungsbescheide zur Kulturförderung 2016

Vergabe Kulturpreis 2015

Vergabe Kulturpreis 2015

Zum mittlerweile 18. Mal wurden am 19. Februar 2016 die Kulturpreise des Landkreises Elbe-Elster vergeben. So ging es im Refektorium Doberlug um die Ehrung engagierter Bürger des Landkreises, die auch im Jahr 2015 kulturell Herausragendes leisteten. Darüber hinaus wurden im Anschluss die Bewilligungsbescheide an kulturelle Akteure ausgegeben und mit dieser finanziellen Unterstützung das EE-Kulturjahr 2016 eröffnet. Die Mittel kommen wiederum aus dem gemeinsamen Förderfonds des Landkreises und der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“. Nach dem musikalischen Auftakt durch die Weberknechte, wurden im feierlichen Rahmen nun bereits zum 18. Mal die Kulturpreise in den Kategorien Heimatgeschichte, Denkmalpflege, Heimatpflege und Kunst vergeben. Die Laudatoren ehrten Menschen, die sich mit großem Engagement für eine lebendige Kultur in ihrem Fachgebiet einsetzen. Davon gibt es nicht wenige und sicher hätten viele einen Preis verdient. Die Fachjury mit Andreas Pöschl, Dr. Reiner Ernst und Ralf Uschner, Claudia Hofmann, Thomas Prager, Jürgen Weser, Elke Böckelmann, Karl-Heinz Zahn und Anja Heinrich stand vor einer schwierigen Entscheidung, bevor den Vorschlägen zugestimmt wurde. Mit dem Kulturpreis rückt der Landkreis Vorbilder ins Scheinwerferlicht, die andere anregen und motivieren. Gerade im kulturellen Bereich ist das wichtig, wo so vieles ehrenamtlich geschieht, wo so vieles ohne freiwilliges Engagement und Idealismus gar nicht möglich wäre. Auch die Preisträger 2015 sind dafür das beste Beispiel. Elbe-Elster ist stolz auf seine vielfältige Kulturlandschaft. Dazu gehören unter anderem unsere Musikfestivals, Open-Air-Aufführungen, Kirchenkonzerte, die faszinierenden Ausstellungen in den Einrichtungen des Museumsverbundes und anderswo. Hinzu kommt, überall im Landkreis, oft bis in die kleinsten Dörfer, die ganze Breite kultureller Veranstaltungen und Angebote, die ehrenamtlicher Initiative und Tatkraft zu verdanken sind.

Foto PI Kulturpreis 2015 G
Foto PI Kulturpreis 2015 G

Gruppenbild mit allen Preisträgern der Kulturpreise des Landkreises Elbe-Elster 2015

Freundeskreises Zliuuini

Freundeskreises Zliuuini

So würdigte Dr. Rainer Ernst in seiner Begründung für die Auszeichnung des Freundeskreises Zliuuini mit dem „Preis für Heimatgeschichte“ als Vereinigung von Enthusiasten der Regionalgeschichte. 2006 gegründet, gab man sich 2011 den Namen Zliuuini. Diese Bezeichnung - die erste urkundliche Erwähnung der Region Schlieben - verweist auf den Gegenstand der regionalgeschichtlichen Forschung, das Schliebener Land. Zum Freundeskreis gehören der Diplomingenieur Dr. Gert Wille (geb. 1945 in Proßmarke), der Lehrer Hans-Dieter Lehmann (geb. 1939 in Lebusa), der Elektromeister Harry Widmer (geb. 1955 in Dahme/ Mark), der Ingenieur für Maschinenbau Manfred Schmidt (geb. 1930 in Hohenbucko), der Elektromeister Gernot Richter (geb. 1952 in Proßmarke) und der Diplomforstingenieur Werner Zimmermann (geb. 1935 in Zwickau [(Sudeten]). Der Freundeskreis Zliuuini basiert auf der freiwilligen Zusammenarbeit der Heimatfreunde, besitzt keinen Vereinsstatus, keinen Vorsitzenden und keine Statuten. Ihre Aktivitäten stellen die Mitglieder in den Dienst der gemeinsamen weiteren Erforschung der Geschichte des Schliebener Landes, des Schutzes und Erhalts der geschichtlichen Zeugnisse dieser Region sowie der Gewinnung weiterer heimatkundlich Interessierter und dabei besonders junger Menschen. Bei den monatlichen Treffen werden die Arbeitsfelder gemeinsam abgestimmt und Forschungsstände und – resultate diskutiert. Dem Freundeskreis ist es dann ein besonderes Anliegen, die Früchte der regionalwissenschaftlichen Arbeit durch Vorträge oder schriftliche Veröffentlichungen zu publizieren. Der Freundeskreis hat bisher acht monografische oder handbuchartige Publikationen herausgebracht. Es sollen hier stellvertretend nur der von enormen Fleiß, tiefgründiger Recherche und umfangreichen Wissen zeugende Band „Menschen im Schliebener Land. Eine Auswahl biografischer Daten aus acht Jahrhunderten“ und die verdienstvolle Biografie und Werkwürdigung des zu Unrecht fast vergessenen Altertumsforschers Hermann Apitz genannt sein. Neben diesen umfangreicheren Veröffentlichungen erarbeiteten die Mitglieder des Freundeskreises nahezu unzählige Beiträge für die Amtsnachrichten, für Tageszeitungen oder Heimatkalender. Sie hielten Fachvorträge und organisierten Heimatabende oder trugen mit viel beachteten Aktionen, wie der Enthüllung einer Gedenktafel für Opfer des Massakers bei Jagsal aus dem Jahre 1813, zur Herausbildung eines nachhaltigen Heimat- und Geschichtsbewusstsein bei.

Initiativgruppe »Lager Mühlberg e. V.«

Initiativgruppe »Lager Mühlberg e. V.«

Den ersten „Preis für Denkmalpflege“ des Landkreises Elbe-Elster 2015 ging an die Initiativgruppe „Lager Mühlberg e. V.“ Laudator Roland Neumann erläuterte: „Unmittelbar nach der politischen Wende fanden sich ehemalige Insassen und Angehörige von bereits Verstorbenen des Speziallagers Nr. 1 NKWD/MWD und der damals ortsansässige Pfarrer Matthias Taatz zusammen, um dem Schweigen über das Kriegsgefangen- und Speziallager Mühlberg ein Ende zu bereiten und diesen Ort zu einer Stätte des Erinnerns zu entwickeln.“ Mit derzeit 326 Mitgliedern ist die Initiativgruppe Lager Mühlberg e.V. der größte Verein der Stadt. Durch seine herausragende Arbeit ist es gelungen, ein Kapitel der regionalen Geschichte aus zwei Diktaturen mit seiner internationalen Bedeutung wieder in das Bewusstsein der Menschen zu bringen. Aktivitäten, die die wertvolle Arbeit des Vereins unterstreichen sind: das jährlich im September stattfindende Mahn- und Gedenktreffen, zahlreiche Arbeitseinsätze und die Herausgabe von zum Teil mehrsprachigen Publikationen. Sie arbeiteten bei der Erstellung der Texte für die Stelen des Informationspfades im Lagergelände und bei den Inhalten der neuen Dauerausstellung zur Geschichte der beiden Lager im Museum Mühlberg mit. Eine besondere Bedeutung der Arbeit der Initiativgruppe ist die akribische Auswertung der Sterbelisten. Sie war Grundlage für das Aufstellen von Gedenktafeln am Hochkreuz auf dem Gräberfeld, womit gewährleistet werden konnte, dass die Toten ihre Namen zurück bekamen. Sehr am Herzen liegt dem Verein der Kontakt zur jüngeren Generation. Eine ausgezeichnete Zusammenarbeit gibt es mit der Gedenkstättenlehrerin Frau Andrich, die mit Schülern die Gedenkveranstaltungen durch Beiträge (Texte und Gedichte, auch mehrsprachig) aufwertet und mit Projekten zum Thema Lager die Schüler für das Thema Gewaltherrschaft und Krieg am Beispiel der eigenen Heimat sensibilisiert. Mitglieder des Vereins gehen in Schulen und öffentliche Einrichtungen, um die von ihnen selbst erstellte Wanderausstellung zum Lager zu begleiten. Das Besondere in der Zielstellung des Vereins ist das Sich-verantwortlich-fühlen sowohl für das Kriegsgefangenen- als auch das Speziallager. Die Betroffenen aus beiden Diktaturen und aus vielen verschiedenen Ländern - ob aus Polen, Großbritannien, Australien, Frankreich oder aus den Niederlanden - tragen Zeitzeugnisse und Berichte zusammen, um der Nachwelt das Geschehene begreiflich zu machen. Zusammen arbeiten und leben für den Frieden ist das Motto, das die Initiativgruppe weitergeben möchten.

»Gedenkstätte KZ-Außenlager Schlieben-Berga e. V.«

»Gedenkstätte KZ-Außenlager Schlieben-Berga e. V.«

Den zweiten „Preis für Denkmalpflege“ erhielt die „Gedenkstätte KZ-Außenlager Schlieben-Berga e. V.“ Hierzu meinte Kulturamtsleiter Andreas Pöschl: „Ein Ort wird vom zuwachsenden Vergessen befreit und seine furchtbare Geschichte zum aktiven Denkmal im direkten Wortsinn.“ Der Verein „Gedenkstätte KZ-Außenlager Schlieben-Berga e. V.“ mit seinen zur Zeit 31 Mitgliedern hat es sich zur Aufgabe gemacht, ausgehend von der noch erhaltenen Gebäudesubstanz des KZ-Außenlagers und der Munitionsfabrik HASAG sowie den bereits vorhandenen Erinnerungsstätten (Gedenkstein und OdF-Denkmal) eine umfassende, ganzheitliche KZ-Gedenkstätte aufzubauen und zu gestalten. Mit der Eröffnung der Gedenkstätte in Schlieben-Berga als Informations- und Begegnungszentrum, hat der im Juli 2009 gegründete Verein einen ersten wichtigen Schritt zur Aufarbeitung und Dokumentation des ehemaligen drittgrößten Außenlagers des KZs Buchenwald getan. Die Gedenkstätte in der sogenannten „Grünen Baracke“ beherbergt als Dokumentations-, Kommunikations-, Begegnungs- und Erinnerungsstätte eine zentrale Ausstellung und ist Ausgangspunkt für Führungen durch das ehemalige Lager- und Fabrikgelände mit den unter Denkmalschutz stehenden Objekten. Die Dauerausstellung im Informations- und Begegnungszentrum umfasst Schautafeln, Zeitdokumente, zeitgeschichtliche Gegenstände, Modelle sowie Multimediapräsentationen und gliedert sich in drei Zeitetappen. Sie wird schrittweise erweitert und durch thematische Sonderausstellungen, wie zum Beispiel anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Lagers im April letzten Jahres, ergänzt. Die Durchführung regionaler Bildungsveranstaltungen, in enger Zusammenarbeit mit der Grund- und Oberschule Schlieben, ist ebenso Schwerpunkt der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins wie die Gestaltung von „Tagen der offenen Tür“ mit Führungen im Außengelände. Höhepunkt in der Vereinsarbeit waren die Vorbereitung und Durchführung des II. Internationalen Forums zum ehemaligen KZ-Außenlager am 17. April 2010, an dem auch Zeitzeugen beteiligt waren, sowie die Vorführung des Films mit dem Titel „Schnee von gestern“ am 17. Januar 2015 im Drandorfhof Schlieben. Weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit sehen die Vereinsmitglieder in der Recherche- und Forschungsarbeit zur Lagergeschichte sowie in der Erschließung und Herrichtung eines Wegeleitsystems. Mit vielen tausend Stunden ehrenamtlicher Arbeit setzen sich die Vereinsmitglieder dafür ein, dass der Aufbau und die weitere Entwicklung der Gedenkstätte ein Ort des Mahnens und der Erinnerung bleibt und damit ein Ort der aktiven Auseinandersetzung mit dem wohl dunkelsten Kapitel deutscher und regionaler Geschichte.

Rainer Bauer

Rainer Bauer

In der Begründung für die Auszeichnung von Rainer Bauer mit dem „Preis für Heimatpflege“ sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski: „Mit dem Preis wird eine Person gewürdigt, dessen Namen man nicht sogleich damit in Verbindung bringen würde. Weder ist er in dieser Region geboren und aufgewachsen, noch lässt sein berufliches Agieren diese Verbindung vermuten. Aber ausschlaggebend für diese vermeintlich überraschende Verbindung ist ein Wesenszug von ihm, sich in seinem ehrenamtlichen Engagement niemals in den Vordergrund zu drängen.“ Rainer Bauer wurde 1955 in Stuttgart geboren. An der Universität Göttingen erwarb er sowohl den Abschluss eines Diplom-Psychologen als auch den Magisterabschluss eines Sozialwissenschaftlers. Nach einer beruflichen Zwischenstation in der Schweiz erfolgte mit der Grundsteinlegung der Bauer Fruchtsaft GmbH 1992 sein aktives unternehmerisches Wirken in unserer Region als deren Geschäftsführer. Auch für unseren Landkreis ist das der Beginn eines Glücksumstandes, denn er gibt zum einen Menschen ein gesichertes Lebensfundament und andererseits agieren die Qualitätsprodukte von Bauer Fruchtsaft als positive Botschafter des Elbe-Elster-Landes. Der Landkreis Elbe-Elster ist bekannt für eine lebendige und erfolgreiche Kulturarbeit. An beiden Seiten dieser Medaille hat Rainer Bauer seinen verdienstvollen Anteil. Als Geschäftsführer steht er stellvertretend für mehrere Leiterinnen und Leiter von Betrieben, die als Förderer der Kulturarbeit in Erscheinung treten. Er war der erste und ist damit der langjährigste Sponsor unseres Internationalen Puppentheaterfestivals im Elbe-Elster-Land. Er setzt Akzente, die dem Festival eine individuelle Prägung geben. In den Hauptveranstaltungsstätten des Festivals, den Museen des Museumsverbundes, gibt es Bauer-Fruchtsaft für Kinder kostenlos zu den Aufführungen. In den Wochen vor dem Festival werden die Fruchtsaftflaschen mit einem Anhänger versehen, auf denen der Kasper landesweit für das Festival wirbt. Und im Betrieb selbst verwandelt sich eine Halle in eine unverwechselbare Spielstätte für die begeisterten Kinder, die im Anschluss von Rainer Bauer noch eine wissens- und erlebnisreiche Führung durch den Betrieb erhalten. Weitere Zeugnisse einer fruchtbaren Kulturförderung sind die kontinuierliche Herausgabe eines Kunstkalenders, in dem jeweils ein bildender Künstler unserer Region mit seinem Werk im Mittelpunkt steht, als auch die Unterstützung für ausgewählte Publikationen unserer Museen. Rainer Bauer ist als Privatperson ein außerordentlich belesener und geschichtsinteressierter Mensch mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitsempfinden. Sein erster Wohnort in unserem Landkreis war Tröbitz. Hier lernte er Erika Arlt kennen und erfuhr die Geschichte des „Verlorenen Transports“. Seitdem ließ ihn dieses Thema nicht mehr los. Gemeinsam mit Erika Arlt bildete er von nun an ein Team, war Verbindungsperson für Überlebende und deren Nachkommen, setze die Forschungsarbeit fort. Rainer Bauer überarbeitete und systematisierte die Totenlisten, finanzierte die Übersetzung und die englische Ausgabe der vom Kulturamt herausgegebenen deutschsprachigen Broschüre. Das Nichtvergessen des Holocausts, eines in der Geschichte beispiellosen Verbrechens, ist eine Lebensmaxime, die Rainer Bauer nicht ruhen lässt.

Verein »Wir in Frankena«

Verein »Wir in Frankena«

„Wir in Frankena“ ist ein Verein, der ebenfalls mit dem „Preis für Heimatpflege“ ausgezeichnet wurde. „Mit der Vereinsgründung 2009 wurden jahrelanges Engagement und rege Aktivitäten der Dorfgemeinschaft von Frankena mit einem organisatorischen Fundament ausgestattet, das Garant auf hohem Niveau für Heimatpflege im weitesten Sinne ist“, sagte die Landtagsabgeordnete Anja Heinrich in ihrer Laudatio. Mit viel Aufwand wurden in Frankena in jüngster Vergangenheit mit Großveranstaltungen wie 777 Jahre Ersterwähnung, 780-Jahr-Feier und der 2009 ins Leben gerufenen mehrtägigen Bauernolympiade ländliche Traditionen am Leben erhalten und gepflegt und ins Bewusstsein nachwachsender Generationen gerückt, die auch auf das Umland ausstrahlen. Es werden Heimat- und Geschichtsabende, der Rentnertisch und natürlich Traditionen wie Zampern und Fastnacht über Generationen hinweg organisiert. Man kümmert sich um Begegnungsstätten für die Bewohner des Dorfes wie die Kirche, Feuerwehr und die Alte Schule und deren Restaurierung. Dazu kommt eine intensive Beschäftigung mit der Aufarbeitung von Dorfgeschichte und die publizistische Öffentlichkeitsarbeit. Hier muss neben weiteren Akteuren vor allem Horst Müller genannt werden. ,,Opa“, wie der Urfrankenaer mit lange zurück reichenden Wurzeln seiner Vorfahren im Dorf liebevoll genannt wird, ist seit Jahrzehnten eine integrierende Persönlichkeit im Ort: als Dorfchronist, als Mitglied im Ortsbeirat, in der Freiwilligen Feuerwehr, im Gemeindekirchenrat, als Glöckner und natürlich als aktives Mitglied in ,,Wir für Frankena“. Frankena ist mit Kirche und Orgel als attraktiver Konzertort, historischer Schule, mit der Gaststätte ,,Erbhof“ und ihrer Sammlung landwirtschaftlicher Erinnerungsstücke sowie mit Landschaftsschutzgebiet und Ökoteich zum musealen und touristischen Anlaufpunkt in der Region geworden. Heimatpflege ist in Frankena Teamarbeit, vereins- und generationenübergreifend. Unter dem Dach des Dorfvereins finden Chor, Posaunenchor, Kirchengemeinde, Feuerwehr, Jugendclub und Rentnerstammtisch zu gemeinsamen Unternehmungen zusammen. Heimatpflege hat für den Frankenaer Verein viel mit Nachwuchs zu tun. So kümmert man sich um junge Rückkehrer und Neueinwohner, um sie in die Dorfgemeinschaft einzubinden. Ein Theaterprojekt zur Dorfgeschichte wurde vom Bildungsministerium prämiert. „Frankena ist 'ne kleine Ecke in Deutschland, die muss man gesehen haben“, schrieb Valerio Schmelzer aus Sao Paulo 2015 ins Gästebuch der Homepage.

Lars Weber und Musikschulleiter Thomas Prager

Lars Weber und Musikschulleiter Thomas Prager

„Der „Kunstpreis“ des Landkreises Elbe-Elster 2015 geht an Lars Weber“, verkündete stolz Musikschulleiter Thomas Prager. Lars Weber ist Schlagzeuglehrer und Gründer des Percussions-ensembles „Die Weberknechte“ der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“. Thomas Prager betonte, Lars Weber ist nicht irgendein Musiklehrer, er ist ein Musikpädagoge der ganz besonderen Art! Seit 2002 arbeitet er als Instrumentalpädagoge für Schlagzeug an der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ und hat sich seitdem mit großer Entschiedenheit und außergewöhnlichem Engagement einen Namen im Landkreis Elbe-Elster und darüber hinaus in ganz Brandenburg als Schlagzeuglehrer gemacht. Er ist der erfolgreichste Musikschulpädagoge der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“. Als Pädagoge ist Lars Weber Sprecher der Landesfachgruppe Schlagzeug in Brandenburg und leitet die Abteilung Percussion der Bläserklassen des Verbandes der Musik- und Kunstschulen Brandenburgs e.V. Seine Schüler sind Leistungsträger auf ihren Instrumenten und spielen in der Big Band „LaJazzO“, dem Landesjugendblasorchester und in der „Jungen Philharmonie Brandenburg“ mit, die sich jeweils in Trägerschaft des Verbandes der Musik- und Kunstschulen Brandenburgs befinden. Beim Wettbewerb „enviaM-Musik aus Kommunen“ 2014 gelang es seinem Ensemble „Weberknechte“ einen 2. Preis und den Publikumspreis für Brandenburg zu erspielen. Mit Aufnahmen für die ARD beim MDR in Leipzig und der „ClaraSchultour“, wurde die musikpädagogische Arbeit Webers gewürdigt. Beim letzten Wettbewerb „Jugend musiziert“ im Jahr 2015 konnte Lars Weber einen 1. Preis und zwei 3. Preise auf Bundesebene als Repräsentant des Landkreises Elbe-Elster erringen und somit das beste Ergebnis seit Bestehen für die Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ erzielen. In den Sommerferien 2014 hat er mit Unterstützung des Landkreises Elbe-Elster eine eigene CD mit den „Weberknechten“ eingespielt. Sein jährlich stattfindendes Konzert „Percussion in concert“ und seine „Marimba-Nacht“ sind Publikumsmagneten im Landkreis und gipfelten bei den Landesmusikschultagen „Sound City“ in Wittenberge an der Elbe mit der „Langen Nacht der Percussion“. Lars Weber sorgt mit seiner ungebrochenen Kreativität für immer neue Ideen und ist selbst das lebende Beispiel für einen Lehrer, der sich mit ganzer Seele der musisch-kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen im Landkreis Elbe-Elster verschrieben hat.

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Herr Holger Fränkel

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